No chance for Greece

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The greek tragedy continues: after accepting the inacceptable there had to be even more to swallow for Greece as a result of the consultations of the so called Euro group: http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/13/guardian-view-on-greek-deal-solves-nothing-holds-many-dangers.
These measurements creates an atmosphere of enemies not of countries trying to solve severe social problems that not only Greece has but also other countries in Southern Europe.

Press:
Spiegel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/wolfgang-schaeubles-diplomatie-ist-rueckfall-in-alte-zeit-kolumne-a-1043404.html

Adobe Connect-Vortragsreihe gestartet

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Vortrag am 14.4.2015, 18 – 18:30 Uhr: Den Chat kreativ nutzen

Am 17. März startete die Online-Vortragsreihe der Adobe Connect DACH Nutzergruppe. Im zweiwöchigen Rhythmus geben erfahrene Connect-Veranstalter/innen halbstündige Einblicke in verschiedene Nutzungsszenarien, didaktische Tricks & Kniffe sowie vertiefendes, technisches Know-How. Die einzelnen Vorträge richten sich sowohl an Adobe Connect Anfänger/innen sowie fortgeschrittene Nutzer/innen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Link zur Veranstaltung ist direkt im begleitenden Veranstaltungsblog einzusehen. Eine Wiederholung der jeweiligen Vorträge ist semesterweise geplant.

Angeboten wird die Vortragsreihe von der Didaktik-AG der oben genannten Nutzergruppe, die sich seit 2013 regelmäßig online trifft, um die didaktische Unterstützung des Einsatzes von Adobe Connect in der Hochschullehre gemeinsam voranzutreiben. Ein erstes Vorhaben war der Aufbau eines Adobe Connect Didaktik-Wikis, welches viele wertvolle didaktische Ideen zum Einsatz einzelner Pods sowie erprobter Praxisbeispiele bereithält.

Schneeschuhwandern im Jura

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Eine Woche war ich Schneeschuhwandern im Jura mit france-ecotours: https://www.france-ecotours.com/winterurlaub/schneeschuhwandern/schneeschuhwandern-im-haut-jura.html, Unterkunft in La Chandoline (http://www.lachandoline.com/).

La Chandoline liegt am Rand des Dorfes Lajoux, ein Holzhaus in bioenergetischer Bauweise, eine Unterkunft, die für die Unterbringung von Gruppen geeignet ist. Die Landschaft drumherum ist hügelig, mit Nadelwäldern. Bei meinem Aufenthalt lag sehr viel Schnee. Jeden Tag waren wir ca. 5 Stunden unterwegs, auf teilweise nicht gespurten Pisten, was das Laufen bei Tiefschnee sehr anstrengend machte. Jedoch hat die tief verschneite Landschaft, insbesondere in den Waldabschnitten mit den schneebedeckten Bäumen etwas Magisches.

Die Anreise wird zwar über La Cure empfohlen, jedoch fand ich Bellegarde günstiger, da es weniger Umsteigen bedeutete. Von Genf nach Bellegarde fährt ein TER, ca. eine halbe Stunde, von dort ist es nochmals 1 Stunde bis Lajoux mit dem Bus bzw. Transport, wenn man sich abholen lässt.

Ach ja, diese Reise mit france-ecotours ist in französischer Sprache, perfekt um seine Sprachkenntnisse zu trainieren.

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Weitere Fotos als CC BY SA unter https://www.flickr.com/photos/kbxxus/sets/72157650293750048/

Shoah in voller Länge am 25.1.15 in Essen gezeigt

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Shoah, der Film zur Vernichtung der Juden, neuneinhalb Stunden lang wurde am 25.1. in Anwesenheit des Regisseurs Claude Lanzmann gezeigt, in der Essener Lichtburg, in vier Teilen, jeweils mit Pausen dazwischen.

Von halb elf bis 24 Uhr war das Programm angesetzt. Shoah ist dreißig Jahre alt, uraufgeführt wurde der Film 1985. Hintergründe zur Enstehung finden sich in Lanzmanns Erinnerungen von 2010, die auf deutsch „Der patagonische Hase“ heißen.

Immer wieder stößt man auf das historische Ereignis, zu dem es keine Erklärung gibt. Das treibt u.a. dazu, sich immer wieder damit auseinanderzusetzen. Hier ist es außerdem nah, da Täterland.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht, wenngleich nicht bis auf die letzten Plätze belegt.

In dem Film wird nichts Schreckliches gezeigt, es gibt Situationen, Bilder, Montagen. Wichtig ist und das war mir nicht so klar, dass die Vernichtung auch ihre Spuren vernichten wollte. Das ging bis in den Sprachgebrauch hinein. Tote Körper durften nicht so benannt werden, die Opfer nicht wissen, was sie erwartet.

Lanzmann befragt Überlebende, es sind nicht irgendwelche Überlebende, sondern solche, die Teil der so genannten Sonderkommandos gewesen, die Zeugen der Vernichtung sind, weil sie in den Gaskammern gearbeitet haben. Er fordert auf präzise zu beschreiben, wie ihre Tätigkeit abgelaufen ist, fragt aber nicht nur nach den „sachlichen“ Informationen, sondern auch, welches ihre Gefühle gewesen sind. Wie Lanzmann sagt (ein Text von ihm wurde während der Veranstaltung verlesen) gehörte es dazu, dass Tränen kamen, der Schmerz durchbrach.

Eine andere Gruppe, die Lanzmann vor allem in Polen befragt, bei Treblinka, sind Anwohner, Bauern, Zugpersonal, die alles mitbekommen haben. Er fragt, was sie gesehen haben, was auch sie empfunden haben, wie ihre Einstellung zu den Juden gewesen ist. Aufällig ist, dass alle äußern, „es“ mitbekommen haben.

Die Kamera durchfährt immer wieder die Schauplätze des Verbrechens, Grünland mit Mauerresten, Ruinen, Schienen, Straßen. Man sieht ein ländliches Polen der 70er Jahre, Wälder, Wasser, es hat etwas Idyllisches.

Immer wieder Züge, Waggons, die deutlich machen, dass Millionen dorthin transportiert wurden. Die Rolle der Bahn, der Logistik, die Organisation, die Maschinerie scheint durch. Eine Analyse einer Fahrplananordnung, zusammen mit Raoul Hilberg, dem bekannten Holocaustforscher, wirft ein makabres Licht auf die Effizienz der Todestransporte.

Dann die Täter, die Lanzmann und sein Team heimlich in Bild und Ton aufnehmen, die wie zum Beispiel SS-Mann Suchomel über Treblinka reden, als wären sie nur Zuschauer gewesen, irgendwie unbeteiligt.

Nach der Hälfte des Films gab es eine erste Podiumsrunde mit Lanzmann, der nicht herumeierte und die Beantwortung der zum Teil bescheidenen Fragen verweigerte oder mit einer Gegenfrage antwortete.

Leider leider war der Zeitplan nicht eingehalten worden und ich verpasste die ca. letzte halbe Stunde des Films (Ende ist dann wahrscheinlich 0:30 gewesen), und die Schlussrunde mit Lanzmann.

Der Film ist grandios und beeindruckend und es ist es auf jeden Fall wert gewesen, ihn in voller Länge zu sehen (zumindest fast).

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