According to this post with computer connected through the internet we are hitting another evolutionary process: The Third Replicator by Susan Blackmore: http://opinionator.blogs.nytimes.com/2010/08/22/the-third-replicator/.
Search engines for example are a sign that not all selection any more is done by human beings: “Each request to Google, Alta Vista or Yahoo! elicits a new set of pages — a new combination of items selected by that search engine according to its own clever algorithms and depending on myriad previous searches and link structures. This is a radically new kind of copying, varying and selecting, and means that a new evolutionary process is starting up.”
Julius Endert: Ohne Netzneutralität ist alles nichts. Bedenkenswerter Artikel über Aspekte des Netzes, die der “Normaluser” nicht sieht oder nur indirekt mitbekommt: Warum komme ich nur langsam oder gar nicht auf bestimmte Seiten?
Rückentwicklung des Netzes hieße wieder “Back to TV”, zurück in die bloße Zuschauerrolle.
Ada Lovelace Day: The international day of blogging to celebrate the achievements of women in technology and science. Ada Lovelace was a programmer, regarded as first programmer, living at the beginning of the 18th century. Programming language name Ada is derived from her.
As early as around 400 years A.D. Hypatia was doing her work as a scientist in the fields of mathematics, astronomy, philosophy.
Further reading: Deakin, Michael A. B. (Mar., 1994): Hypatia and Her Mathematics
More on Ada Lovelace Day:
http://findingada.com/
Welche Informationen bekomme ich im Netz in welcher Qualität? Näher angesehen habe ich mir Google Scholar und Google Books. Ein weiteres Thema ist die Qualität von Wikipedia. Das heißt es ist gut, die Schwächen und Stärken, Vor- und Nachteile der jeweiligen Informationsquellen zu kennen.
Außerdem: Recherche dauert. Möglich, dass ich, oberflächlich betrachtet, schnell etwas finde. Der zweite Schritt ist aber, das Gefundene auch zu bewerten, nicht nur in seiner Qualität an sich, sondern auch den Stellenwert, die Bedeutung der Quelle. Dazu muss ich wiederum über einen vertieftes Wissen verfügen, weitere Recherche ist erforderlich.
Solch ein Tag besteht nicht gerade aus nix, aber es gab wirklich keine Highlights. Nun habe ich auch die Schulmeister-Replik gelesen. Interessant, bezieht er sich doch mehrmals auf Habermas: “Ich versuche auf diese Weise die Kommentarwelt der Weblogs wenigstens indirekt auf die Vorstellung einer gelingenden Praxis zum Diskurs zu beziehen. Das mag anders gesehen und bezweifelt werden.” In diesem Zitat u.a. Das kann ja alles und nichts heißen. Vielleicht ist das Bloggen für einige auch nur das notwendige Hintergrundrauschen zur wissenschaftlichen Arbeit. Möglich. Und überhaupt Bloggen, wo jetzt doch alle in die sozialen Netzwerke abwandern, nicht alle, aber viele und es nur noch diskursive Statusmeldungen gibt. Da wird zum Teil fleißig kommentiert und manchmal fällt vielleicht auch ein Diskurs ab.
Was heißt überhaupt Diskurs? Ist das des Pudels Kern?
Um den Diskursbegriff nicht zu schwammig werden zu lassen, hier ein Zitat aus Habermas, Erläuterungen zur Diskursethik, 1991, 1. Auflage, S. 14: “Der praktische Diskurs gilt als eine anspruchsvolle Form der argumentativen Willensbildung, die (…) allein aufgrund allgemeiner Kommunikationsvoraussetzungen die Richtigkeit (oder Fairneß) jedes unter diesen Bedingungen möglichen normativen Einverständnisses garantieren soll.”
Das ist jetzt der praktische Diskurs, frei interpretiert könnte es darum gehen, per Argumentationen zu einem begründeten Einverständnis oder auch Dissens zu gelangen.
Weitere Schlussfolgerungen und Ableitungen sind allerdings schwierig.
Sehr spontan, aber wohl auch der Tatsache geschuldet, dass ich mich mit der Google-Welt beschäftige, habe ich nun Google Chrome als Standard-Browser eingerichtet. Die Reaktion der Umwelt: Unverständnis: Die speichern doch alles. Tja, was denn alles so ist. Automatische Vorschläge und das automatische Senden von Nutzungsstatistiken lassen sich z.B. deaktivieren. Es gibt außerdem Software, um die Kennung, die Google vergibt, zu löschen.
Der Browser ist jedenfalls schnell und schlank und aus meiner Sicht gut bedienbar.
This year I visited E-Day at the university of Duisburg-Essen where presentations of students’ projects and of special guests take place. I arrived a little late but this should be ok for a Saturday and started with a closer look at current copyright issues by Till Kreutzer who emphasized on practices of web 2.0 usage (mixing, sharing) and at the same time a loosened awareness of intellectual property issues. Intellectual property as it is conceptualized at the moment cannot be seen as fitting in the usage of the internet, especially of younger people.
Another topic was Enterprise 2.0 by André Hollstein and although I do not draw my Web 2.0 experience from an enterprise context there are parallels to the situation in Higher Ed. There, as well as far as I can see one cannot speak about a breakthrough or widespread adoption of web 2.0 tools. Certain conditions, e.g. careful implementation, have to be fulfilled to achieve a successful adoption.
Very interesting was the presentation of an inquiry of persons living in a home for elderly people introduced to playing wii bowling over a certain period of time. It was shown that they learnt the game well and enjoyed playing it.
And yet another one I liked: Use of podcasting to train children with speech disabilities.
So I got some ideas and the chance to have a look at a dense series of presentations around media and learning nearby.
Mal wieder eine Ringvorlesung, die ich besuche, wenn auch heute nicht. Sie findet in Bochum Weitmar in der Situtation Kunst statt. Für mich dabei interessantester Vortrag war bisher der von Kristin Marek vom 22.4. zum Thema “Bilder von Menschen im Zeitalter ihrer
gentechnologischen Reproduzierbarkeit: Zur Referentialität der Postfotografie”. Es ging dabei um das Verhältnis von Bild und Körper. Ausgangspunkt der Überlegungen war die Entschlüsselung des menschlichen Genoms 2003. Die Bilder verlieren gewissermaßen ihren Referenten den Körper. Im Extremfall gehen sie ineinander über, Körper werden nach Bildern modelliert, das Bilder ist dem Körper voraus.
Dieser Tage werden schwere Geschütze gegen Open Access aufgefahren. Zum einen in einem taz Artikel vom 20.3. “Open Enteignung” von Rudolf Walther vom 20.3..
Dieser geht einher mit dem so genannten Heidelberger Appell “Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte” sowie einem Artikel in der faz.net von Roland Reuß “ Eine heimliche technokratische Machtergreifung” vom 11.2.2009.
Nachdem auf den taz-Artikel viele kritische Kommentare folgten, wurde auf taz.de eine Wogenglättung veröffentlicht mit dem Titel “Open Access oder Open Enteignung” vom 26.3.09.
Eine inhaltliche Richtigstellung der Debatte lieferte Matthias Spielkamp mit “Open Access: Der Heidelberger Appell” vom 24.3.09. Er reagierte außerdem auf die digitale Nachlieferung der taz am 26.3. nochmals in seinem Blog mit “Die taz, Open Access, Web2.0 und Journalismus: Wie peinlich kann es werden?“.