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Bochum bei der ExtraSchicht am Samstag, den 6.7.2013

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Aldi statt Traditionskneipe Grunewald

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Work, Sex and Politics

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Dies sind drei Stücke von David Mamet, die ich am Samstag im Bochumer Schauspielhaus gesehen habe. Gute fünf Stunden mit zwei Pausen dauert das Vergnügen. Es lohnt sich in der Tat, wie ich mich auch zuvor informiert hatte.
Work: Das Vertreterleben, Abschlüsse machen, jeder gegen jeden, Konkurrenz pur, niemand wird geschont. Sex: Nicht viel anders, der Andere als bloßes Objekt, Beziehung scheitert. Politics: The American President hat Mühe im Kopfrechnen und er hat die Aufgabe Truthähne zu begnadigen.

Ruhr Campus Online Tagung

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Das Projekt Ruhr-Campus-Online veranstaltete am 1. April eine Tagung, die mit ca. 250 Teilnehmenden großen Zulauf hatte. Nach Einführungsstatements und einer Keynote von Rolf Schulmeister folgten Themenpanels, die Präsentation von RCO-Projekten und eine abschließende Podiumsdiskussion.

Im Vergleich zur VHB, der virtuellen Hochschule Bayern steckt der Ruhrcampus Online noch in den Kinderschuhen. Die VHB verzeichnet mehrere Tausende von Studierenden, die Angebote der VHB nutzen. Zukünftig wird RCO daher auch verstärkt nachfrageorientiert arbeiten.

Ich habe mir Projekte aus den Bereichen Sozialwissenschaften angehört: Veranstaltungen zum Thema Ruhrgebiet, Demokratietheorien und Gender wurden hier standortübergreifend umgesetzt, mit, wie ich finde, spannenden didaktischen Konzepten. Für Kurse mit überwiegendem Online-Anteil erweisen sich meiner Ansicht Aktivierung, Motivierung und Betreuung der Studierenden als Schlüssel zur erfolgreichen Durchführung. Auch wurde sehr schön deutlich, dass Potentiale des E-Learning in der Individualisierung des Lernens liegen, da hier noch einmal andere Feedback-Möglichkeiten realisierbar sind.

Bei meinem Themenpanel ging es um Erfahrungen mit E-Learning, das sehr stark mit der Präsenzlehre verknüpft ist. Aus Interviews mit Lehernden und Studierenden wurden ein paar Handlungsempfehlungen zusammengefasst, die aus der Praxis nur zu bekannt sind, zum Beispiel, dass ein Diskussionsforum sich nicht von alleine füllt, sondern lernzielbezogen, angeregt und moderiert werden muss sowie Beiträge verpflichtend gemacht werden müssen.

Ja, und es gab kaum einen Vortrag, in dem Web 2.0 nicht erwähnt wurde. An dem Begriff scheiden sich offenbar inzwischen die Geister, die kritischen Stimmen wie auch die begeisternden sind zu vernehmen. Rolf Schulmeister bedauerte, dass Multimedia, die multimediale Contentaufbereitung, in den Hintergrund gerückt ist im Zuge von Web 2.0.
Mal schauen, wie sich die Diskussion da weiter entwickelt.

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