eTutoring – Freie Plätze

Noch Plätze frei im Optionalbereichsmodul eTutoring an der Ruhr-Uni für das Wintersemester 2012/13:

– Gebiet 3 mit 5 CP
– Erweiterung in Gebiet 5 mit 5 CP möglich als berufsfeldorientiertes Praktikum
– Start mit 6-tägiger Qualifizierungsphase 29.8. – 5.9.

Was ist zu tun? Hauptbestandteil des Moduls ist die Umsetzung
des eLearning in einer Lehrveranstaltung im kommenden Wintersemester in Zusammenarbeit mit einem
Dozenten. Darunter fällt z.B. die Gestaltung des Blackboard- oder Moodle-Kurses, Erstellen von interaktiven
Lerneinheiten oder Tests, Produktion von Audio/Video oder Arbeiten mit Blogs/Wikis.
eTutoren können so ihre Medienkompetenz stärken und gleichzeitig hinter die Kulissen der Lehre schauen.

Alles technische knowhow wird vorab geschult, technische Vorkenntnisse sind daher nicht notwendig.

Bei Interesse bitte eine E-Mail an Kathrin Braungardt (braungardt@uv.rub.de) schreiben.

Weitere Infos unter: http://www.rubel.rub.de/etutoring

Web 2.0 und Wikis

Heute im Modul eTutoring ging es zwei Stunden lang um Web 2.0 und Wikis. Angefangen von der Erstellung einer Web 2.0 – Map mit Mindmeister und der Erkundung der in Blackboard integrierten Flickr- und Slideshare-Funktionen hin zu den Begriffen Web 2.0 und E-Learning 2.0. Web 2.0 ist das Internet, genauer war es für die meisten nicht zu fassen. Da hat sich in relativ kurzer Zeit in der Entwicklung des Netzes viel getan. Und vieles, was gar nicht unbedingt Feature der Software ist, wird als zugehörig wahrgenommen, z.B. Qualitätskontrolle bei Wikis. Angelehnt an das größte wahrzunehmende Beispiel Wikipedia.
Ungewohnt scheint, einfach in einem Wiki zu schreiben. Gefahrlos. Alles bleibt ja erhalten und wird registriert und kann ggf. zurückgesetzt werden. Mediawiki bietet viele Möglichkeiten und ist natürlich ein Kreuzschiff im Vergleich zu den Wikis in den Lernplattformen, die kleinen Ruderboote, die aber auch ihren Zweck erfüllen können, da Grundfunktionen von Wikis angelegt sind.
Die Herausforderungen bei beiden technischen Lösungen liegen in der Konzeption, d.h. bei den Anreizen, der Strukturierung der Arbeit und der Qualitätskontrolle bzw. dem Feedback.

eTutoring-Qualifizierungsphase beendet: 26 eTutoren geschult

Heute war der letzte Tag der eTutoring-Qualifizierung: 26 eTutoren werden Lehrende an der RUB beim Einsatz von eLearning unterstützen. Erstmalig wird der bisher freiwillig angebotene Blog verpflichtend gemacht und nimmt die Form einer benoteten Leistung an. Damit wird der Weg in Richtung ePortfolio beschritten. Außerdem soll damit stärker die Theorie mit der Praxis verknüpft werden.

Blogs und Adobe Connect

So lauteten die Themen für mich heute im eTutoring zum Sommersemester 2011 (http://www.rubel.rub.de/etutoring).

Blogs haben nach wie vor einen schweren Stand. Sie sind nicht mehr so unbekannt wie vor drei oder vier Jahren. Sinnvoll wird ein Einsatz meist gesehen, wenngleich nicht in jedem Fall. Sie passen gut zur selbstständigen Erarbeitung eines Themas und nicht nur zur bloßen Reproduktion von Wissen.

Zum ersten Mal etwas ausführlicher Adobe Connect 8 in Präsenz geschult. Wenn die Basics (Headsets) nicht funktionieren, hält das doch ein wenig auf. Ansonsten vermisse ich bei der neuen wie bei der alten Version ein Feature, mal eben einen Pod wie Notizen oder Whiteboard für Teilnehmer bedienbar zu machen. Das geht ohne Rollenänderung oder umständlich zusätzlich Teilnehmerrechte einzustellen leider nicht.

Selbstgesteuertes Lernen

Thema im gestrigen eTutoring-Kolloquium: http://www.slideshare.net/mobile/brillux/selbstgesteuertes-lernen.
Es geht dabei vor allem um die Prozessebene von Selbststeuerung, außerdem um die Reichweite, die in der Regel nicht so hoch eingeschätzt wird.
Interessanterweise wird in Veranstaltungen, in denen Grundlagenwissen vermittelt wird, wenig Potential für Selbststeuerung gesehen. Diese greift wohl eher erst dann, wenn ein ausreichendes Maß an Vorwissen vorhanden ist.
Zur Komponente „Soziale Interaktion“ gab es vielfältige Meinungen bzw. Binnendifferenzierungen bezogen auf die Förderlichkeit für Selbststeuerung.
E-Learning bietet auf jeden Fall Potential, da parallel zum Präsenzangebot alternative Zugänge und Handlungsoptionen angeboten können. Im Kolloquium von letzter Woche wurden die umgesetzten E-Learning-Optionen außerdem den verschiedenen Selbsteuerungskomponenten wie Kognition oder Motivation zu geordnet.

Blogs zur Unterstützung bei der Entwicklung reflektiver Lernstrategien

Hierzu ein Aufsatz:
Tríona Hourigan and Liam Murray: Using blogs to help language students to develop reflective learning strategies: Towards a pedagogical framework
http://www.ascilite.org.au/ajet/ajet26/hourigan.html

Häufig stößt ein Einsatz von Blogs bei Lernenden auf Skepsis. Dieser benötigt einen Rahmen, d.h. zum Beispiel Leitfragen und Anreize.

Zum Blogeinsatz im Modul eTutoring im Wintersemester 09/10 habe ich ein Dokument verfasst. Dieser wird in diesem Semester leicht modifiziert durchgeführt.

Gedanken

Gedanken – was sonst? Heute habe ich mich damit beschäftigt herauszufinden, wieviel Zeit der Einsatz welches Tools im Verlauf eines Semesters ungefähr benötigt, angefangen vom bloßen Bestücken des Kurses in der Lernplattform bis hin zur Erstellung einer Lerneinheit in Form eines WBT. Dies dient vor allem dazu die Möglichkeiten für das Modul eTutoring an der RUB etwas genauer zu umreißen.

Ansonsten konnte ich heute wieder einmal feststellen, dass es im Kosmos Hochschule unterschiedliche Akteure mit unterschiedlichen Perspektiven auf das Feld der Lehre gibt. Und: Nebst Technik und auch Didaktik spielt der einzelne Mensch eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Und der Bildungsstreik? Davon habe ich heute nichts gesehen, wenngleich doch in der taz von heute ein Foto aus der RUB zu sehen war.