eTutoring – Freie Plätze

Noch Plätze frei im Optionalbereichsmodul eTutoring an der Ruhr-Uni für das Wintersemester 2012/13:

– Gebiet 3 mit 5 CP
– Erweiterung in Gebiet 5 mit 5 CP möglich als berufsfeldorientiertes Praktikum
– Start mit 6-tägiger Qualifizierungsphase 29.8. – 5.9.

Was ist zu tun? Hauptbestandteil des Moduls ist die Umsetzung
des eLearning in einer Lehrveranstaltung im kommenden Wintersemester in Zusammenarbeit mit einem
Dozenten. Darunter fällt z.B. die Gestaltung des Blackboard- oder Moodle-Kurses, Erstellen von interaktiven
Lerneinheiten oder Tests, Produktion von Audio/Video oder Arbeiten mit Blogs/Wikis.
eTutoren können so ihre Medienkompetenz stärken und gleichzeitig hinter die Kulissen der Lehre schauen.

Alles technische knowhow wird vorab geschult, technische Vorkenntnisse sind daher nicht notwendig.

Bei Interesse bitte eine E-Mail an Kathrin Braungardt (braungardt@uv.rub.de) schreiben.

Weitere Infos unter: http://www.rubel.rub.de/etutoring

Web 2.0 im Unternehmen

Zu diesem Thema gab es gestern an der RUB einen Vortrag, und zwar beim Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der RUB und dem Institut für Unternehmensführung. Der Titel des Vortrags von Dr. Frank Schönefeld und Frau Simone Happ von der T-Systems Multimedia Solutions GmbH lautete: „Soziale Software im Informations- und Kommunikationsmanagement – Stolpersteine für ein Unternehmen 2.0“.
Sie stellten heraus, dass durch Web 2.0 Unternehmen einen Shift of Control erleben, die Unternehmensgrenzen verschwimmen, Produkt-, Kommunikations- oder auch Preishoheit können verloren gehen. Genannt wurde hier das Beispiel Kryptonite. Für Unternehmen kann dies sowohl Chance als auch Risiko bedeuten: Verlust der Preishoheit kann zu mehr Preistransparenz führen.
Für den Einsatz von Social Software in Unternehmen wurde der Begriff von Andrew McAfee des Enterprise 2.0 herangezogen. Darunter wird der Einsatz sich selbst entwickelnder Social Software Plattformen innerhalb von Unternehmen und zwischen Unternehmen und ihren Partnern verstanden.
Die Vortragenden favorisierten Web 2.0 im Unternehmen insbesondere als Erweiterung traditioneller Unternehmenskommunikation in Form von Meetings und E-Mails. Dadurch ergeben sich Effizienzgewinne (Reduktion des E-Mail-Verkehrs) und die Nachhaltigkeit unstrukturierter Kommunikation wird gefördert. Auch Prozesse können dynamisch abgebildet (Einsatz von Wikis) und Informationen besser aktuell gehalten werden. Als Hindernisse für den Einsatz von Web 2.0 wurde zum Beispiel die gewohnheitsbedingte Vorliebe für bestimmte Software genannt: Word statt Wiki. Durch Social Software entsteht außerdem ein erhöhtes Informationsaufkommen, das ebenfalls bewältigt werden muss. Probleme rechtlicher Natur ergeben sich, in Bezug auf Urheberrecht oder Datenschutz.
Die sehr weit gehende Schlussfolgerung, dass Web 2.0 im Unternehmen auch zu einem Hierarchieabbauch führen würde, wurde vom Publikum eher skeptisch gesehen.