Exzellenzinitiative

Völlig unnötig der Spiegel-Artikel mindesten eine halbe Stunde vor der offiziellen Verkündung der Ergebnisse zur Exzellenzinitiative: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/exzellenzinitiative-uni-bochum-scheitert-im-elite-wettbewerb-a-838914.html.

Zumal von Scheitern ja gar nicht mal die Rede sein kann, da die Uni Bochum in zwei Förderlinien erfolgreich war.

Noch Plätze frei: Modul eTutoring im Optionalbereich (5 oder 10 CP)

Lust, ein Semester lang ein bisschen hinter die Kulissen des Lehrbetriebs zu schauen und Lehre mitzugestalten? Möglich ist das im Modul eTutoring: Ihr könnt dort Lehrende im eLearning unterstützen, z.B. den Blackboard-Kurs einrichten, Tests, Videos oder auch interaktive Lerneinheiten erstellen und vieles mehr.
In folgenden Bereichen sind noch Plätze frei:

Beginn ab 21.2.:
– Sportpädagogik : fachfremder Einsatz ist möglich
– Musikwirtschaft (Kurs im Optionalbereich): Beginn ab 29.2., alle Studienrichtungen, Interesse am Thema

Beginn ab 29.2.:
– Pädagogik: 2 Studierende geisteswissenschaftlicher Fächer
– Germanistik: 2 Studierende der Germanistik
– Medizin: 2 Mathematik-Studierende, 2 Studierende mit fachfremdem Hintergrund

Technische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, alles Wissen wird vorab in einer Qualifizierungsphase vermittelt. Mehr Infos, Termine und Anmeldung: http://www.rubel.rub.de/etutoring, Kathrin Braungardt, braungardt@uv.rub.de

Die RUB-App ist da: RUB mobile im Apple App Store

Seit 3.11. verfügbar: http://itunes.apple.com/de/app/rub-mobile/id476630472?mt=8. Die App im Android Market wird ebenfalls folgen.

Bisher jedenfalls eine spannende Sache, viele Steine, die im Weg lagen, aber ein erster Milestone ist geschafft, eine Etappe sozusagen. Es geht weiter, es gibt Anregungen, Kommentare und die weiteren geplanten Features.

Available since 3th November in the Apple App Store: http://itunes.apple.com/de/app/rub-mobile/id476630472?mt=8, following the app in the Android Market.

Until now it has been a very exciting project, with a lot of hill climbing, but we made a first milestone with a lot more to come.

tagung teaching is touching the future an der ruhr-uni

am 6. und 7. juni fand die tagung teaching is touching the future an der ruhr-uni statt. zentrum der tagung waren 32 praxisbeispiele, die visionen für die lehre demonstrierten. die praxisbeispiele verteilten sich auf die bereiche univeraitätsweite ansätze, vision worldwide, professionalisierung und unterstützung von lehre und fachspezifische ansätze aus geisteswissenschaften, ingenieurwissenschaften, lehrerbildung, medizin, naturwissenschaften, wirtschafts-und sozialwissenschaften. sie kamen aus dem gesamten deutschsprachigen raum.

im bereich professionalisierung und unterstützung von lehre war auch unser modul etutoring mit dabei.

es gab workshops, vorträge und posterpräsentationen. die aussage von prof. n. weiler, dass mehr engagement und bereitschaft für die lehre notwendig ist ist sicherlich ein grundanliegen der tagung gewesen. außerdem warf er die frage auf, ob die hochschullehre dem aktuellen stand der lehr-lernforschung entspricht. offenbar nicht so ganz.
anlass zu diskussion und nachfragen gab seine feststellung, dass das engagement der studierenden für die qualität der lehre zu schwach sei.
zukunftsthemen könnten inhalte der lehre bilden, z.b. globalisierung, diversität, informationstechnologien oder nachhaltigkeit.

dieses tut u.a. das modell eines curriculum für exzellenz-BA am Amsterdam University College (http://www.auc.nl/), z.b. real world problems integrieren. natürlich interdisziplinär, stichwort „crossing the boundaries of traditional curriculum content“.

welchen studiengang hätte ich mir gewünscht? mit dieser frage begann frau havenith-newen ihren vortrag zum master molecular sciences and simulation. mit diesem studiengang verbindet sich u.a. das ziel, eine international faculty durch u.a. leben und arbeiten in einem anderen wertesystem zu etablieren. es handelt sich um eine forschungsnahe ausbildung, die fachliche offenheit und problemlösungskompetenz berücksichtigkeit, da innovationen nicht vorhersehbar sind.

in den workshops wurden folgende erfolgsfaktoren für die umsetzung von visionen erarbeitet: kreativer umgang mit knappen ressourcen, umgang mit heterogenität, veränderungsprozesse gestalten, wandel der lehr-/lernkultur, neue methoden und strukturen in lehre und prüfung etablieren, nachhaltigkeit schaffen.

Selbstgesteuertes Lernen

Thema im gestrigen eTutoring-Kolloquium: http://www.slideshare.net/mobile/brillux/selbstgesteuertes-lernen.
Es geht dabei vor allem um die Prozessebene von Selbststeuerung, außerdem um die Reichweite, die in der Regel nicht so hoch eingeschätzt wird.
Interessanterweise wird in Veranstaltungen, in denen Grundlagenwissen vermittelt wird, wenig Potential für Selbststeuerung gesehen. Diese greift wohl eher erst dann, wenn ein ausreichendes Maß an Vorwissen vorhanden ist.
Zur Komponente „Soziale Interaktion“ gab es vielfältige Meinungen bzw. Binnendifferenzierungen bezogen auf die Förderlichkeit für Selbststeuerung.
E-Learning bietet auf jeden Fall Potential, da parallel zum Präsenzangebot alternative Zugänge und Handlungsoptionen angeboten können. Im Kolloquium von letzter Woche wurden die umgesetzten E-Learning-Optionen außerdem den verschiedenen Selbsteuerungskomponenten wie Kognition oder Motivation zu geordnet.