Kriterien

Allgemein gesprochen ist der Einsatz multimedialen Contents von Kriterien abhängig, insbesondere dann, wenn ich mit begrenzten Mitteln operiere.
Eigentlich setze ich hier die Betrachtung rückwärts an, denn zur Medienauswahl gelange ich aus dem didaktischen Prozess heraus.
Der Lernende sollte sich mit Inhalten beschäftigen, diese können in Form von xy vorliegen. Die Aufgaben stellt der Lehrende. Da gibt es einen Teil des Lernprozesses, der einen bestimmten Output fordert und ein anderer, der dies nicht tut. Ob der Lernende beispielsweise Zusammenfassungen schreibt oder seinen Lernprozess irgendwie geartet organisiert, bleibt ihm selbst überlassen. Bei Aufgaben ist dies anders. Dabei ist ein konkretes Ergebnis gefordert.

Inwieweit befördert ein Medium das Erreichen eines Lernzieles? Von der Idee ausgehend, dass jede Vermittlung medial verläuft, gibt es Medien, die dem näher kommen als andere. Dazu ist natürlich Voraussetzung, dass man weiß, wie diese Medien funktionieren bzw. welche Möglichkeiten es gibt.

Dann gibt es noch die Unterscheidung interaktiv versus selbst produzieren. In diesem Blog produziere ich beispielsweise selbst, ich formuliere Sätze, in denen Gedanken stecken. Hier wäre ein interaktives Modul, innerhalb dessen ich ohnehin nur auf Vorgegebenes reagiere, fehl am Platz. Ich muss ja auch nicht Wissen reproduziere sondern konstruieren.

Es ist hier ein Hilfsmittel, ich müsste es nicht wählen. Es soll nur den Entwicklungsprozess unterstützen. Eine Zweck-Mittel-Beziehung.

Ein Wiki wäre für mich ungeeignet. Ich will ja keinen fertigen Artikel erstellen. Dies hier ist unfertig. Und für jeden wäre dies auch nicht das Mittel der Wahl.

D.h. es gibt Werkzeuge und man muss die entsprechenden didaktischen Szenarien verdeutlichen. Dies wäre dann auch bei Web 2.0 nicht anders.
Es unterstützt bestimmte Lernprozesse, z. B. Wikis oder Blogs, die nicht in jedem Fall geeignet sind. Die vordergründigen Eigenschaften erlauben auch keine pauschalen Voraussagen.

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