Doktor weg: Die Fälle häufen sich – Schavan, Guttenberg…

Nicht jeder geht den geraden Weg, doch ist es Zufall, dass in verhältnismäßig kurzer Zeit Plagiarismus in Dissertationen von Personen in Spitzenämtern aufgedeckt wird? Wie ist das zu bewerten?
Erst einmal steht ein Amt mit einem gewissen Maß an persönlicher Integrität in Verbindung und da ist Schummeln nicht erlaubt. Auch wenn es lange her ist. Ladendiebstahl ist der Rolle und Funktion abträglich wie auch das offensichtliche Missachten von Normen und Regeln auf dem ureigenen Tätigkeitsfeld.
Eine Wissenschaftsministerin mit entzogenen Doktortitel? Welch eine Posse!
Ansonsten werden ja gerne die Medien, das Internet als Gründe für eine Verschlechterung der wissenschaftlichen Recherchearbeit, z.B. bei Studierenden, als Schuldige ausgemacht. Das böse Internet.
Nun sind bzw. waren diejenigen, die Bildung und Wissenschaft maßgeblich gestalten, aber ebenso anfällig für solchen Verfall.
Wieviele Doktorarbeiten mögen Plagiate enthalten? Wie gründlich werden bzw. wurden die Arbeiten gelesen? Wie korrekt arbeiten eigentlich Wissenschaftler? Die rennen doch auch nicht mit einem Heiligenschein in der Gegend herum. Fehler, Irrtümer, Lügen, Unwahrheiten, Halbwahrheiten und irgendwo ein Körnchen Wahrheit dazwischen.
Aber das heißt ja relativieren. Zitieren, Quellen angeben, ist eigentlich nicht so schwer.

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