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Web 2.0 und Wikis

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Web_2.0

Heute im Modul eTutoring ging es zwei Stunden lang um Web 2.0 und Wikis. Angefangen von der Erstellung einer Web 2.0 – Map mit Mindmeister und der Erkundung der in Blackboard integrierten Flickr- und Slideshare-Funktionen hin zu den Begriffen Web 2.0 und E-Learning 2.0. Web 2.0 ist das Internet, genauer war es für die meisten nicht zu fassen. Da hat sich in relativ kurzer Zeit in der Entwicklung des Netzes viel getan. Und vieles, was gar nicht unbedingt Feature der Software ist, wird als zugehörig wahrgenommen, z.B. Qualitätskontrolle bei Wikis. Angelehnt an das größte wahrzunehmende Beispiel Wikipedia.
Ungewohnt scheint, einfach in einem Wiki zu schreiben. Gefahrlos. Alles bleibt ja erhalten und wird registriert und kann ggf. zurückgesetzt werden. Mediawiki bietet viele Möglichkeiten und ist natürlich ein Kreuzschiff im Vergleich zu den Wikis in den Lernplattformen, die kleinen Ruderboote, die aber auch ihren Zweck erfüllen können, da Grundfunktionen von Wikis angelegt sind.
Die Herausforderungen bei beiden technischen Lösungen liegen in der Konzeption, d.h. bei den Anreizen, der Strukturierung der Arbeit und der Qualitätskontrolle bzw. dem Feedback.

Workshop “Wiki-Hypertexte in Lehr-/Lernkontexten”

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1. und 2.4 war ich zum Wiki-Workshop in Dortmund. Nur Wikis? Ja, nur Wikis waren das Thema.

Zu Beginn stellte C. Bremer aus Frankfurt Wiki-Projekte in der Hochschullehre vor. Ihrer Meinung nach haben Wiki-Projekte, die Studierende selbst initiieren, den längsten Atem. Das sind dann aber eher solche Projekte, die nicht in erster Linie entlang einer Lehrveranstaltung laufen, sondern einen umfassenderen Anspruch haben. Eingesetzt werden hier Wikis auf der Basis von Mediawiki.

Insgesamt wurden sehr unterschiedliche Arten der Nutzung von Wikis präsentiert. Dabei gab es auch verschiedene Akzentsetzungen, zum einen produktorientiert, zum anderen prozessorientiert. Zu den produktorientierten Varianten zählten zum Beispiel die Dokumentation von Screencast-Tutorials an der Donau-Universität Krems, die auch öffentlich einsehbar sind. Aber auch der Wiki-Einsatz in einem Journalistik-Seminar gehört dazu, an dessen die Wiki-Beiträge in einem Buch veröffentlicht worden sind oder die Erstellung eines virtuellen Reiseführers an der Uni Greifswald im Rahmen von Schriftkompetenz-Ausbildung. Die Aussicht, an einem Produkt mitzuwirken, das am Ende auch noch öffentlich ist, bietet eine besondere Form des Anreizes und kann Studierende motivieren, sich an einem Wiki-Projekt zu beteiligen.

Ein “Prozess-Wiki” hingegen stellte das Geometrie-Wiki vorgestellt von C. Spannagel aus Heidelberg dar. Prozess deshalb, weil es die Intention war, Studierende mathematische Probleme diskutieren zu lassen, z.B. Beweise von Studenten, d.h. dies soll die intensivere Durchdringung des Stoffes fördern und zwar so, dass nicht nur für die Klausur auswendig gelernt wird. Die Beteiligung war für die Veranstalter ausreichend, doch hätte diese, wie ebenfalls an anderen Stellen angemerkt wurde, durchaus noch höher sein können. Bezogen auf den Punkt Beteiligung war jedoch auch der Standpunkt vertreten, dass es nichts ausmache, wenn nur wenige schreiben und die überwiegende Zahl der Nutzer in der Rezipientenrolle bleibt. Auch für diese Form der Nutzung wurde ein Gewinn gesehen, indem solche Prozesse sichtbar gemacht werden. Als nicht zu unterschätzendes Hindernis wurde die Scheu, Fehler zu machen, gesehen. Während die bewerteten Leistungen im Studium fehlerfrei sein sollen, wird der in der Lernphase notwendige Perspektivenwechsel häufig nicht gemacht, zumindest nicht im Wiki.

An einer solchen Stelle stößt man auf Ziele, die mit Wikis erreicht werden wollen, die wiederum bestimmte Kompetenzen erfordern. M. Beißwenger führte Medienkompetenzen, sprachliche Variationskompetenz, Schreibkompetenzen, soziale Kompetenzen und Text- bzw. Diskurskompetenzen an. Dabei handelt es sich durchaus um wiki-unabhängige philologische Basiskompetenzen. Ob vorhanden oder nicht oder nur zum Teil vorhanden, zumindest werden die Kompetenzen nicht in ausreichendem Maße aktiviert. Dies führt dann dazu, dass der diskursive, prozessuale Charakter von Wikis nicht zum Zuge kommt und diese im schlechtesten Falle als bloße CMS fungieren. Häufig wird ja bemängelt, dass nicht diskutiert wird, die Texte in Word vorgeschrieben werden, Texte nicht kooperativ geschrieben werden, zum Beispiel am Ende nicht aus einem Guß sind, wenig in die Texte der anderen eingegriffen wird, insgesamt zu wenig Aushandlungen stattfinden. Das Thema kooperatives Schreiben gab Anlass zu einigen Diskussionen, da es häufig nicht so wie gewünscht stattfindet. Illustriert wurde dies auch in einem anderen Vortrag mit der Aufteilung in Mozart- und Beethoventypen, d.h. diejenigen die Gedanken beim Schreiben entwickeln (Beethoven-Typ) und diejenigen, die einen vollständigen Gedanken in einem Fluß aus dem Kopf (Mozart-Typ) niederschreiben.

Als eine Lösung wurde eine explizite Angabe von Meilensteinen gesehen bzw. auch eine Einteilung in Schreibphasen oder einen so genannten kooperativen Dreischritt, mit dem auf Forschungserkenntnisse zum kooperativen Lernen zurückgegriffen wird. Des Weiteren wurde in einem Wiki-Projekt für einzelne Bearbeitungsphasen ein synchrones Tool als sinnvoller angesehen.

Ein spannender Themenkreis ist darüber hinaus der Einsatz von Wikis in der Schule gewesen. Hierzu wurde das ZUM-Wiki vorgestellt, in dem nun auch das Netzwerk “Wikis in Schule und Hochschule” lokalisiert ist. Mit Hilfe der Nutzung von iPads bringt die Kaiserin-Augusta-Schule in Köln Web 2.0-Methoden in die Schule, indem an den iPads im Unterricht an Wikis gearbeitet wird. N. Anskeit hat untersucht, inwieweit ein Wiki in der Grundschule Schreibprozesse unterstützen kann. Zu diesem Zweck bekamen die Schüler einen Zimmer-Baukasten und mussten dann das Zimmer im Wiki so beschreiben, dass es Schüler an einer anderen Schule nachbauen konnten.
In diesen Zusammenhang passte auch das Aufgreifen von Medienkompetenzvermittlung in der Lehramtsausbildung von L. Schüler. Ein wichtiger Punkt, Lehrenden den Einsatz von Web2.0-Werkzeugen nahezulegen. Den Ansatz Ausprobieren – Reflektieren – die Perspektive wechseln lässt sich da als gutes Grundgerüst verwenden.

Natürlich hört ein Wiki nicht an seinen Grenzen auf, vielfach wurden die Mediawiki-Erweiterungen angesprochen. Eine weitgehende Erweiterung wurde von M. Hielscher mit der Plattform www.learningapps.org vorgestellt: Interaktive Lernanwendungen, die à la YouTube in jede Umgebung, eben auch Wikis, eingebettet werden können.

Eine “Auflösung” des Wikis wurde von Mitarbeitern des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie präsentiert. Das ursprüngliche KA-Wiki wurde in ein umfassenderes Studierendenportal LuKe eingebettet. Aus dieser Umgebung heraus sind Wikis auf der Basis der Software TWiki nutzbar. Ein Vorteil dieser Wiki-Software ist die Möglichkeit mehrere, voneinander unabhängige Wikis in einem System einzurichten.

Das waren für mich die wichtigsten Punkte aus dem Wiki-Workshop.

Mediawiki video extensions for uploading videos

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There are a few extensions that do embedding video from videosharing portals. I was looking for an extension that does uploading one`s own videos.

MediawikiPlayer extension worked. It integrates jwPlayer and tolerates flash compatible formats.

I also tried metavid installation on Mediawiki 1.16.2, without success.

The following problems occurred:
1) PHP Fatal error: Call to undefined method OutputPage::addScriptClass() in ../MV_GlobalFunctions.php on line 309

With this error Mediawiki-Site (http://www.el.rub.de/rubel) was not accessible.
In MV_GlobalFunctions.php I changed addScriptClass to addScriptFile
$wgOut->addScriptFile( “mv_allpages” );
$wgOut->addScriptFile( “mv_search” );

This made Mediawiki-Site accessible again, only Special Pages stayed blank.

2) On Special Pages I got this error:
PHP Fatal error: Cannot redeclare class MV_SpecialListStreams in …/MV_SpecialListStreams.php
I deleted class MV_SpecialListStreams extends QueryPage in MV_SpecialListStreams.php

As a result Special Pages showed up with MetaVid-Pages, not all of them working.

3) I could add a Stream but not access it, again blank page. For this I got another error:
PHP Fatal error: Argument 2 passed to SMWSQLStore2::getPropertyValues() must be an instance of SMWPropertyValue, called in …/MV_MetavidInterface/MV_MetavidInterface.php on line 129
and defined in …/SemanticMediaWiki/includes/storage/SMW_SQLStore2.php on line 226

At this point I stopped. Will give it a try perhaps later.

The Open Video Archive of the US Congress is done with Metavid. It is also referred to by Kaltura Open Source Video: http://www.kaltura.org/project/metavid_semantic_wiki_extension.

kreativarbeitstag im unperfekthaus in essen

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im rahmen des heutigen kreativarbeitstages im unperfekthaus in essen gab es u.a. einen mini-workshop zu wikis und blogs. dieser lieferte mir zum größtenteil eine bestätigung bereits gewonnener einsichten. wichtig ist auf jeden fall das aufzeigen von beispielen aus der praxis und szenarien.

Wikis & Blogs inside the LMS

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Lms solutions have incorporated wiki & blog software. they are as such only accessible inside the course environment and lack some features that are common to blog or wiki software like wordpress or mediawiki. basic functions do work, but still people may not get the point of wikis and blogs through these tools. the point and the differences are important aspects, i hope to get further insight in the next few weeks.

Todays topics: information literacy, wikis and blogs

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On information literacy:
Most journalists use social media such as Twitter and Facebook as a source | Media | guardian.co.uk

Informationsportal zu Informationskompetenz: i-literacy . Das bekommt 5 Sterne von mir.

Hier ist ein Aufsatz zum Einsatz eines Wiki mit Jigsaw-Didaktik enthalten:
Psychologiedidaktik und Evaluation VI – Google Bücher

Ein Wiki zu akademischen Blogs:
Main Page – AcademicBlogs

Ein Blogbeitrag unter vielen zur Schulmeister-Debatte: herrlarbig.de » Blog Archiv » Vernetzter Diskurs – Ein Beitrag zur „Schulmeister-Debatte“ . Schulmeister hat in der deutschen Edu-Blogosphäre eine Bombe gelegt mit seinem Beitrag “Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs”. Sehr spannend und passt auch zu meinem derzeitigen Thema Informationskompetenz. Außerdem ist der Einsatz von Blogs in der Hochschullehre deutlich schwieriger als zum Beispiel der von Wikis. Ich habe hier unseren Einsatz von Blogs im Rahmen einer Lehrveranstaltung dokumentiert.

Zu viele Tools und Möglichkeiten oder einfach für jeden etwas?

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Es gibt unzählige Möglichkeiten zum Beispiel ein Wiki zu realisieren: innerhalb eines LMS, eine separate institutionsinterne Lösung oder eine gehostete Variante, einschließlich der unterschiedlichen Softwarelösungen für Wikis.
Ich nehme Wikis als Beispiel, weil ich mich gerade mit diesen beschäftige.
Mediawiki, die Basis von Wikipedia, wird gut angenommen, ist aber technisch gesehen für eine organisationsinterne Nutzung ab einer bestimmten Größe weniger gut geeignet. Dies, wenn man davon ausgeht, dass eine große Zahl von Einzelwikis und nicht ein einziges großes Wiki eingerichtet werden muss. Da würde dann auf jeden Fall ein Interface zur Verwaltung der Wikis erforderlich sein, welches ich bisher nicht gefunden habe. Die Frage ist, ob Mediawiki softwaretechnisch auf einen solchen Einsatz hin optimiert ist.

Hier zeigt sich: das Umsetzen einer Pflanze ist nicht ohne weiteres möglich, d.h. der Pflanze Wiki/Wikipedia in einen anderen Kontext wie dem einer Hochschule.

Fachforum Wikis im eLearning

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Das Fachforum, das ich gestern besuchte, beschäftigte sich mit dem Einsatz von Wikis in der Hochschullehre.
Sehr deutlich wurde, durch die Vorträge, dass Wikis ohne didaktische Initiierung bestimmter Prozesse nicht laufen. Das Modell Wikipedia ist nicht ohne weiteres auf die Lehre übertragbar, dem stehen strukturelle Merkmale entgegen, die bei Wikipedia anders gelagert sind.
Diskutiert wurde, ob die Didaktisierung des Wikieinsatzes der Ursprungsidee des Wiki, die sehr stark selbstorganisationale bzw. kooperative Elemente enthält, nicht zuwiderläuft bzw. Selbststeuerung verhindert. Arbeitsschritte werden verbindlich gemacht bzw. vorgegeben und so entfällt die Freiwilligkeit. Weitergehend ist damit die Frage verbunden, ob ein solches Tool wie ein Wiki auch einer anderen Lernkultur bedarf, die eben mehr auf Selbststeuerung setzt im Sinne von sich selbst Wissen erarbeiten.
Spannend fand ich auch den Punkt der Dauer eines Wikis. Ist dieses auf die Dauer einer Lehrveranstaltung begrenzt oder wird dasselbe Wiki immer wieder verwendet? Bei letzterem ist das Wiki irgendwann voll und es bestehen keine Anreize mehr dort hinein zu schreiben.
Ein weiterer Punkt ist die Abgrenzung zu anderen Medientypen wie Forum oder Lernplattform oder Blog. Wann setze ich was ein?
Nicht zuletzt die Frage der Qualität, wer kontrolliert diese? Dient das Wiki nur der Dokumentation von Arbeittsschritten ohne Anspruch auf enzyklopädische Gültigkeit oder als Fachreferenz?
Mit letzterem ist wiederum ein erhöhter Aufwand verbunden.
Aber die Nutzung des Tools Wikis zeigt, dass dieses nicht einfach nach einem einzigen Muster eingesetzt wird, die Nutzungsformen sind vielfältig, von Projektdokumentation, Glossar, Lernplattform, Webseite, FAQ… Die Liste ließe sich fortsetzen
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz eines Wiki beim Schreiben meiner Masterarbeit gemacht. Materialien, Konzepte ließen sich dort sehr gut unterbringen und immer wieder einfach umstellen, und die Volltextsuche ist dabei ebenfalls sehr nützlich.

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